
Wissensritter (Equites Scientiae)
Teilen, was wichtig ist!
Wissen kann nur helfen, wenn es geteilt wird!
Kennst Du beispielswiese die 3 häufigsten medizinischen Notfälle: Schlaganfall, Sepsis, Herzinfarkt?
(Sepsis betrifft häufig auch Kinder und ist bei uns trotz ihrer hohen Relevanz bisher wenig bekannt. Sie wird deshalb oft zu spät erkannt und verursacht täglich vermeidbare Todesfälle!)
In unserer vernetzten Gesellschaft hat jeder Einzelne von uns die Macht, Wissen zu teilen und Leben zu schützen.
Weil wissensbasiertes und verantwortungsvolles Handeln JEDES Einzelnen zählt.
Brücke zwischen Forschung und Gesellschaft
Themen von hoher Relevanz, beispielsweise Sepsis, sind in der Forschung selbstverständlich - haben unsere Gesellschaft aber bisher nicht ausreichend erreicht.
Laien und Experten sprechen zudem oft unterschiedliche "Sprachen" und erleben Themen aus unterschiedlichen Perspektiven - beide gleich wertvoll und einander ergänzend.
Wissen dass geteilt wird, sollte immer evidenzbasiert sein. Dies ist durch die Zusammenarbeit von Laien und Experten möglich.


Wissen zu teilen, schützt Leben
Innerhalb von Sekunden:
Wir alle verstehen Informationen unbewusst nach unserem Vorwissen und entscheiden innerhalb von Sekuden ob sie für uns relevant sind.
Bisher ist Aufklärungsarbeit häufig noch nicht ausreichend an diese Erkenntnis angepasst.
Eine Information die wissenschaftlich völlig richtig ist, kann trotzdem nur dann am nachhaltigsten und sichersten in der Gesellschaft ankommen, wenn die Formulierung präzise auf optimales Verständnis ohne passendes Vorwissen ausgerichtet wurde.
Die Vermittlung wichtiger Fakten sollten deshalb idealerweise so konzipiert werden, dass die genaue Interpretation nicht durch die Individualität des Einzelnen zu stark verändert werden kann.
Ein Beispiel aus Auszügen der Sepsis-Aufklärung: "Sepsis ist eine Überreaktion des Immunsystems". Dies kann ohne passendes Vorwissen so verstanden werden, als handle es sich um etwas ähnliches wie eine Allergie - womit Sepsis allerdings nichts gemein hat.
Werden Fakten unbewusst anders eingeordnet als sie gemein sind, können falsche Annahmen entstehen die wirksame Aufklärung erschweren können. Beispielsweise könnte es bei einigen Menschen zu der schnellen Einordnung kommen: "Ich habe keine Allergien und außerdem ist mein Immunsystem sehr stark - also brauche ich mich mit Sepsis ja nicht zu beschäftigen, das wird mich nie betreffen".


Die selbe Information kann gleichzeitig falsch und richtig sein?
Pferde als Botschfater
Tiere können uns an Punkten erreichen zu dehnen Menschen oft kaum durchdringen können - durch Tiere die aus Freude unsere Botschafter sind, kann Aufklärungsarbeit unterstützt werden.
Höchster Respekt und eine Gegenleistung
Gemeinsam mit Pferden auf Themen aufmerksam zu machen, die wir Alle kennen sollten - Höchster Respekt gegenüber jedem Tier sollte selbstverständlich sein und Mitarbeit ausschließlich aus Freude und freiwillig geschehen.
Als Gegenleistung sollten wir ergänzend über etwas aufklären, dass die Situation der Tiere durch höhere Sensibilisierung für artgerechte Haltung und Umgang verbessert - Bei Pferden beispielswiese: Die Haltung evidenzbasiert nachhaltig verbessern.


Tiere als Botschafter?
Seiteninhalt zuletzt geprüft: 06.04.2026
Literatur (Auswahl):
Schneider, M. et al. (2025): How does prior knowledge affect learning? (Journal of Applied Research in Memory and Cognition); Daniel Kahneman (2011): Thinking, Fast and Slow. (Farrar, Straus and Giroux); Sørensen, K. et al. (2012): Health literacy and public health. (BMC Public Health); Rumelhart, D. E. (1980): Schema Theory and Reading Comprehension. (Lawrence Erlbaum)
Beetz, A. et al. (2012): Psychosocial and psychophysiological effects of human-animal interactions. (Frontiers in Psychology)
Morris, Z. S. et al. (2011): The answer is 17 years, what is the question? (Journal of the Royal Society of Medicine)
